Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG)

Wir sind Pioniere der Grundlagenforschung. 500 Menschen aus 50 Ländern lassen sich von ihrem Forscherdrang antreiben, um die Frage zu klären: Wie organisieren sich Zellen zu Geweben? Unsere Forschungsprogramme umfassen mehrere Disziplinen aus Biologie, Physik, Mathematik und Informatik.

Demokratie schützen

Molekulare und zelluläre Systeme

Das MPI-CBG untersucht mit einem multidisziplinären Ansatz die grundlegenden Mechanismen von fundamentalen Prozessen wie Zellteilung, Adhäsion, Polarität, Zell-Zell-Interaktionen, zytoplasmatische Organisation, intrazellulärer Transport und Membrantransport. Dabei beschäftigen wir uns nicht nur mit lebenden Organismen, sondern arbeiten auch mit Systemen, die aus Schlüsselkomponenten wie Molekülen oder Zellen in Petrischalen rekonstruiert wurden. So können wir erforschen, wie aus deren Wechselwirkungen komplexe Verhaltensweisen entstehen.
mehr

Physik lebender Systeme

Wir verfolgen einen physikalischen Ansatz um biologische Fragen zur erforschen und damit die Prinzipien aufzudecken, die der Selbstorganisation lebender Materie zugrunde liegen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mechanismen, mit denen Struktur und Form in biologischen Systemen entstehen. Wir kombinieren Experimente mit Theorie und untersuchen, wie Chemie und Mechanik zusammenwirken, um selbstorganisierte Muster zu erzeugen. Wir schließen die Lücke zwischen der Molekular- und der Gewebeskala und entschlüsseln die biophysikalischen Prinzipien, die den Strukturbildungsprozessen in lebenden Systemen über alle Skalen hinweg zugrunde liegen.
mehr

Mathematik und Künstliche Intelligenz

Lebende Systeme sind komplex und maßstabsübergreifend. Am MPI-CBG entwickeln wir neue mathematische Ansätze, einschließlich topologischer Datenanalyse, computergestützter Algebra und metrischer Geometrie, sowie neuartige Berechnungsmethoden und Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI), um Strukturen und Bedeutungen aus großen Datenmengen zu extrahieren. Dies ermöglicht es, die Entstehung von Dynamik, Struktur und Funktion in lebenden Systemen quantitativ zu verstehen.
mehr

Organoide und Organismen

Wir untersuchen komplexe biologische und biophysikalische Prozesse in lebenden Organismen und in künstlich hergestellten Geweben außerhalb des lebenden Körpers. Dazu entwickeln und kultivieren wir Organoide in Petrischalen. Wir kombinieren klassische Tiermodelle mit Organoiden, dreidimensionalen Strukturen, die organsähnlich sind. Unser Ziel ist es, die molekularen und zellulären Prinzipien zu erforschen, die der Entwicklung und Regeneration sowie Krankheiten und deren Ursachen zugrunde liegen. Dieses Wissen könnte in Zukunft zu organspezifischen Therapien führen.
mehr

Mikroskopieaufnahme der Membran einer menschlichen Melanomzelle

Per Anhalter durch die Membran

Studie zeigt, dass ein wichtiger Membrantransportweg in die Zelle – die Clathrin-vermittelte Endozytose – Proteine sortiert, Lipide jedoch nicht.…

Foto der Postkarten des Sommerkurs mit den Unterschriften der Teilnehmer

Dive into Research Sommerkurs

Kombinatorische Strukturen in algebraischer Statistik und Spieltheorie

Bild der er Madagassische Haftscheibenfledermaus (Myzopoda aurita)

Genomstudie zeigt, dass Fledermäuse ursprünglich aus Europa und nicht aus Asien stammen

Eine wegweisende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Fledermäuse höchstwahrscheinlich vor etwa 65 Millionen Jahren in Europa entstanden sind, bevor sie…

There is no such thing as a fish

Wissenschaft und Kunst bei einer Filmvorführung am MPI-CBG

IMPRS Bio-MAP – ein neuer Name für das Doktorandenprogramm

Interdisziplinarität des MPI-CBG findet sich im neuen Namen der International Max Planck Research School wider

Gruppenfoto der Teilnehmer des Hackathons.

Hackathon am MPI-CBG zur Verarbeitung von Bilddaten

Der OME-Zarr-Hackathon bringt die Bioimaging-Community für gemeinsame Projekte zusammen.

Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik feiert 25-jähriges Bestehen in Dresden

Zweitägige Feierlichkeiten am 24. und 25. August in Dresden mit Mitarbeitenden, Alumni und Gästen aus Politik und Wissenschaft.

Jesse Veenvliet erhält GSCN 2026 Young Investigator Award

Vom Zellverständnis zur Therapie

Humboldt-Forschungsstipendium für Smitaroopa Kahali

Erforschung der Mikroumgebung in biomolekularen Kondensaten mit fluoreszierenden Sensoren.