© Aida Maraj
Vom 10. August bis zum 18. September fand am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und am Zentrum für Systembiologie Dresden (CSBD) der sechswöchige Sommerkurs „Combinatorial Structures in Algebraic Statistics and Game Theory“ statt. Der Kurs wurde vom Schwerpunktprogramm SPP 2458 „Combinatorial Synergies“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften (MPI MiS) in Leipzig durchgeführt.
16 herausragende Bachelor- und Masterstudierende der Mathematik aus 15 Hochschulen und 14 Ländern nahmen an dem Programm teil. Gemeinsam arbeiteten sie an neun Forschungsprojekten zu Themen wie grafische Modelle, Spieltheorie, Phylogenetik und Likelihood-Geometrie, die von einem Team aus drei Organisatoren, sechs Mentoren und sechs wissenschaftlichen Mitarbeitern konzipiert worden waren.
Die erste Woche bildete den Auftakt mit Vorträgen und Übungseinheiten unter der Leitung der Organisatoren, die den Studierenden die grundlegenden Werkzeuge und den notwendigen Kontext vermittelten. Danach ging das Programm vollständig in den Forschungsmodus über. Die Studierenden arbeiteten intensiv mit ihren Mentoren zusammen, besuchten Vorträge von Gastforschenden und präsentierten ihre Fortschritte in wöchentlichen Seminaren. Dabei lernten sie nicht nur, wie man forscht, sondern auch, wie man Forschungsergebnisse vermittelt. Der Austausch zwischen Studierenden, Mentoren und Gästen war sehr lebhaft, wodurch ein Gefühl wissenschaftlicher Gemeinschaft entstehen konnte.
Der Kurs wurde von Benjamin Hollering und Irem Portakal (beide MPI MiS) gemeinsam mit Aida Maraj (MPI-CBG) organisiert. Die Teilnehmenden beider Institute repräsentierten die Idee der institutsübergreifenden Zusammenarbeit und machten das Programm zu einem gemeinsamen Erfolg beider Max-Planck-Institute.
Die lokale Organisatorin Aida Maraj zieht Bilanz:
Wir als Organisationsteam sind sehr stolz. Wir hatten das Privileg, mit einem so engagierten Team aus Mentoren und Studierenden zusammenzuarbeiten. Die Summer School gab einen intensiven und authentischen Einblick in den Forschungsalltag. Alle Gruppen haben bei ihren Projekten deutliche Fortschritte erzielt und werden ihre Arbeit auch nach Ende der Summer School fortsetzen, mit dem Ziel, ihre Ergebnisse in wissenschaftliche Artikel oder Masterarbeiten umzusetzen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese sechs Wochen zu etwas Besonderem gemacht haben: an die Organisatoren, Mentoren und das Verwaltungspersonal – und vor allem an die Studierenden, deren Neugier, Begeisterung und Fleiß das Herzstück dieser Veranstaltung waren.
Mehr Informationen zur Summer School: https://sites.google.com/view/aidamaraj/dresdendir