Besuch im Labor von Eric Geertsma (links) und Agnes Toth-Petroczy spricht über ihre Forschung und ihren beruflichen Werdegang (rechts). © Katrin Boes / MPI-CBG
Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) nahm am 23. April am jährlichen „Girls' Day“ teil, um mit interessierten Mädchen über Karrieremöglichkeiten für Frauen in der Wissenschaft zu sprechen. Die Mädchen erhielten einen Einblick in die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und erfuhren mehr über Berufswege in der Wissenschaft.
Die Forschungsgruppenleiterin Agnes Toth-Petroczy und die beiden Postdoktorandinnen Ina Hollerer und Carlotta Langer sprachen über ihre Berufe in den Bereichen Bioinformatik, Biochemie, Molekularbiologie und Mathematik. Zu den Themen gehörten Fragen wie: Wie ist es, Wissenschaftlerin zu sein? Kann man forschen und gleichzeitig eine Familie gründen? Warum haben Sie sich für den Beruf der Wissenschaftlerin entschieden? Wer sind Ihre Vorbilder? Die Mädchen besuchten die Forschungslabore von Eric Geertsma und die Antikörper-Facility, sahen die Elektronenmikroskope sowie die Zebrafische. Das MPI-CBG fördert den Austausch mit interessierten Mädchen, da es für Wissenschaftlerinnen auch heute noch oft schwieriger ist als für ihre männlichen Kollegen.
Der Girls' Day, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ist eine bundesweite Kampagne, bei der Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an Berufen und Aktivitäten präsentiert wird. Die Mädchen werden insbesondere ermutigt, technische Berufe und Berufe auszuüben, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, wie beispielsweise in den MINT-Feldern (Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik).