CHANCENGLEICHHEIT

Begabung, Kreativität und Leidenschaft - darauf setzt die Max-Planck-Gesellschaft. Sie fördert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter, kultureller Herkunft und sexueller Identität, denn in ihrer Vielfalt liegt die Basis für die Spitzenforschung, die an den über 80 Max-Planck-Instituten geleistet wird.

Das bietet die Max-Planck-Gesellschaft im Detail:

  • Plätze für Kinderbetreuung in Kooperation mit Kindertagesstätten
  • Vertrag mit Familienservice-Unternehmen zur Vermittlung von Betreuung (auch zur Altenpflege)
  • finanzielle Zuschüsse zur Kinderbetreuung bei Kongressen
  • Mit-Kind-Zimmer
  • Kinderzuschüsse für Inhaber und Inhaberinnen von Stipendien
  • Teilnahme an Fortbildungen aus dem zentralen Veranstaltungsangebot
  • Dual-Career-Service: Hilfen für und Betreuung von Wissenschaftler-Doppelkarrierepaaren bei der Berufung auf Direktoriumspositionen
  • Möglichkeiten der Teilzeit- und Telearbeit
  • Zentrale Gleichstellungsbeauftragte und Gleichstellungsbeauftrage vor Ort in den Instituten
  • Leitfaden zum konstruktiven Umgang zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Aufgrund der familienbewussten Personalpolitik ist die Max-Planck-Gesellschaft berechtigt, als Wissenschaftsorganisation mit all ihren Instituten das Zertifikat der gemeinnützigen GmbH berufundfamilie zu führen.

Code of Conduct (Schutz vor sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt)

DAS MPI-CBG IST FAMILIENFREUNDLICH

Am MPI-CBG setzen wir uns sehr dafür ein, das Institut zu einem Arbeitsplatz mit gleichen Chancen für alle zu machen. Wir arbeiten ständig daran, die bestehenden Maßnahmen noch besser zu machen und Gleichberechtigung möglichst gut zu leben.

Wir sind stolz darauf, 2012 von der Landeshauptstadt Dresden zum “Familienfreundlichsten Unternehmen" ernannt zu werden. Diese Auszeichnung sehen wir als Anerkennung für unsere Bemühungen, Familien dabei zu helfen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Seither haben wir weiter an Maßnahmen gefeilt, die es leichter machen können, private und familiäre Interessen mit den Anforderungen des Jobs auszubalancieren. So haben wir das Thema Familienfreundlichkeit mittlerweile fest in Schulungen für unser Führungspersonal verankert, testen neue Modelle für Telearbeit aus, unterstützen auch junge Väter dabei, ihre familiäre Rolle wahrzunehmen und mit der Arbeit im Wissenschaftsbetrieb zu vereinen, und bieten Kurse an, die Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden Mentoren an die Seite stellen. 

Dual Career Service
Partnerinnen und Partner unserer Belegschaft können den Dual Career Service der Forschungsallianz DRESDEN-concept nutzen, um einen Job zu finden.
www.dresden-concept.de/de/services/dual-career-service

Kinderbetreuung
Das MPI-CBG unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie auch die des benachbarten Zentrums für Systembiologie Dresden (CSBD) bei der Organisation der Kinderbetreuung. So bieten wir jungen Familien ein Kontingent an Plätzen in Kindertageseinrichtungen an, die allesamt in Laufnähe des Instituts angesiedelt sind: 35 Plätze im Biopolis Kindergarten, 20 Plätze im Parkhaus Kindergarten, und 15 weitere Plätze im Lowi Kindergarten. Das Institut unterstützt dabei auch die Infrastruktur und pädagogische Arbeit dieser Einrichtungen. Eine Babygruppe mit Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 1 Jahr wird momentan im Gästehaus des Instituts eingerichtet.

Desweiteren bieten wir ein Familienzimmer am Institut an, in dem Kinder spielen können, während ihre Eltern dort einen Platz zum Arbeiten finden - etwa, wenn die reguläre Kinderbetreuung nicht verfügbar ist. In diesem Raum gibt es ebenfalls Rückzugsmöglichkeiten für stillende Mütter. Für schulpflichtige Kinder haben wir Arbeitsplätze zum Erledigen ihrer Hausaufgaben eingerichtet.

Familienfreundliche Grundregeln
Wichtige Meetings dürfen am MPI-CBG und CSBD nicht nach 17 Uhr angesetzt werden - so haben auch junge Familien, die ihre Kinder aus der Betreuung abholen müssen, die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Bei Feiern wird ebenfalls Kinderbetreuung angeboten sowie ein spezielles Kinderprogramm.
Die Max-Planck-Gesellschaft hat ihre Personalpolitik insofern neu ausgerichtet, als Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit einem Vertrag, und nicht mehr über ein Stipendium, angestellt werden. Das verbessert die finanzielle Situation junger Familien extrem und trägt zu einer besseren Gleichstellung bei. 

Bei Fragen oder Anregungen zum Thema Chancengleichheit können Sie die Gleichstellungsbeauftragten am MPI-CBG und CSBD unter equalopportunitiesmpi-cbg.de kontaktieren.

Dr. Dora Tang
Gleichstellungsbeauftragte
tangmpi-cbg.de

Dr. Birgit Knepper-Nicolai
Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
kneppermpi-cbg.de