Dresdner Forschungseinrichtungen unterstützen Diversität und ausländische Mitbürger

Diversität für erfolgreiche biomedizinische Forschung in Dresden

© MPI-CBG

Wir als biotechnologische und pharmazeutische Forschungseinrichtungen wollen Krankheiten heilen, Gesundheit erhalten und eine bessere Zukunft für jeden in der Gesellschaft sichern. Wir werden dieser Verantwortung gerecht, indem wir die Ergebnisse unserer Forschung in neue Therapien und Heilmittel übertragen.

Diese wichtige Arbeit hängt auch davon ab, wie vielfältig und international wir sind. Wir haben keine Chance auf Erfolg, wenn wir nicht miteinander arbeiten und uns die Vielfalt zu eigen machen. Durchbrüche in der Forschung beruhen auf einer Vielfalt von Fachwissen und Perspektiven. Verschiedene Länder und verschiedene Völker haben unterschiedliche Stärken. Nur wenn wir sie alle zusammen einsetzen, können wir auf Erfolg hoffen.

Die Vernetzung von internationalen Spitzenwissenschaftlern in einem Arbeitsumfeld, das eine offene Kommunikation und Zusammenarbeit fördert, ermöglicht erst innovative Forschung. Wir sehen das deutlich daran, dass ein hoher Anteil der wissenschaftlichen Publikationen aus den 33 Einrichtungen des DRESDEN-concept e.V. Beiträge von Deutschen und Ausländern enthält, die gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Damit die biomedizinische Forschung in Dresden erfolgreich sein kann, ist es unerlässlich, dass sich Wissenschaftler aller Nationalitäten, ethnischer Zugehörigkeiten, Hautfarben, sexueller Orientierungen, Religionen und anderer kultureller oder gesellschaftlicher Positionen oder Neigungen gleichermaßen willkommen fühlen.

Leider war dies in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Dresden haben rassistisch motivierte Angriffe erlebt, und es gibt immer wieder verbale Angriffe oder Zeichen der Respektlosigkeit gegenüber Ausländern.

Wir, die Dresdner biomedizinische Forschungsgemeinschaft, verurteilen Angriffe gegen Ausländer und vermeintliche Außenseiter auf das Schärfste. Wir begrüßen die Bemühungen der unten aufgeführten Gruppen und Initiativen, die sich für Respekt und Toleranz einsetzen. Wir bitten um die Unterstützung aller Dresdner bei der Ablehnung von Rassismus und Diskriminierung und bei der Schaffung einer freundlichen und weltoffenen Atmosphäre. Die Zukunft unserer Stadt und die Gesundheit aller Menschen auf der Welt hängen davon ab.

Unterzeichnet von:
Das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik
DRESDEN-concept e.V.
biosaxony e.V.
Silicon Saxony
Lipotype GmbH
Dewpoint Therapeutics
GlaxosmithKline
Hightech Startbahn
denovoMATRIX GmbH
ABX-CRO GmbH
Biotype GmbH
Molecular Diagnostics Group GmbH
CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH
Zellmechanik Dresden GmbH
Kailuweit & Uhlemann Patentanwälte Partnerschaft mbB
Quodata GmbH
Supedio GmbH
Dynabind GmbH
Labor- und Reinraumtechnik Arnsdorf GmbH
Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH
Battke-Grünberg Rechtsanwälte PartGmbB


Gruppen und Initiativen, die sich für Vielfalt und Integration in Dresden einsetzen:

Dresden - Place to be! e.V. fördert Internationalität und Toleranz in allen Bereichen der Kultur, indem der Verein internationalen Bürgerinnen und Bürgern beim Zuzug nach Dresden und in den Freistaat Sachsen hilft und ihre Integration fördert.

#WOD - Initiative für ein offenes Dresden wurde von Dresdner Kultureinrichtungen gegründet mit dem Ziel, gemeinsam für Freiheit, Demokratie und Solidarität in einer offenen Gesellschaft einzutreten.

Dresden.Respect wurde von Professor Gerhard Ehninger vom Universitätsklinikum Dresden initiiert. Ziel ist es, alle gesellschaftlichen Gruppen zu integrieren, indem gemeinsame Werte wie Demokratie und Respekt im Mittelpunkt stehen und eine Plattform für Veranstaltungen und den Austausch von Informationen geboten wird.

Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V. ist ein branchenübergreifender Verein, der Zuwanderung und Internationalität als Treiber für ein wirtschaftlich starkes, weltoffenes und internationales Sachsen fördert.