NachrichtendetailsMikrotubuli formen selbstorganisierte NetzwerkeWissenschaftler des MPI-CBG und der Universität in Wageningen (Niederlande) haben herausgefunden, wie sich Mikrotubuli zu stabilen Netzwerken zusammenschließen. Mikrotubuli sind röhrenförmige Proteinstrukturen, die der Zelle ihre Form geben - so wie Zeltstangen einem Zelt. Durch die Aktivität von Motorproteinen können Mikrotubuli relativ zueinander bewegt werden. Sie bilden dann ein sich selbst organisierendes System und leiten Kräfte weiter, die zum Beispiel bei der Zellteilung die Chromosomen auseinanderbewegen. Das Forscherteam entdeckte nun einen Mechanismus, der das Auseinandergleiten von Mikrotubuli, während ihrer relativen Bewegung zueinander, bremsen kann. Die Ergebnisse haben sie gemeinsam in der Zeitschrift "Nature Cell Biology" veröffentlicht. Die Arbeiten wurden mit Mitteln der Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Europäischen Wissenschaftrat (ERC) sowie dem Boehringer Ingelheim Fonds gefördert. [ET/FF]
Originalveröffentlichung: M. Braun, Z. Lansky, G. Fink, F. Ruhnow, S. Diez, M. Janson:
|
||
| © 2008-2010 MPI-CBG, Impressum, Intranet | ||