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Exzellente Wissenschaftler mit wissenschaftlicher Exzellenz Geposted am: 01.04.10 14:26, Alter: 2 yrs

Von: Florian Frisch

Wissenschaftler des MPI-CBG erhalten Förderung durch HFSP

Das Human Frontier Science Program (HFSP) hat die erfolgreichen Bewerber um Förderprogramme des Jahres 2010 bekanntgegeben – unter ihnen befinden sich auch drei Mitarbeiter des MPI-CBG.

Jan Huisken erhält den renommierten und hart umkämpften Career Development Award. Dieses Förderprogramm soll Wissenschaftlern, die bereits ein mehrjähriges Stipendium des HFSP für Forschungsarbeiten im Ausland erhalten haben, bei der Rückkehr in ihr Heimatland und beim Start in die Unabhängigkeit helfen. Mit 300.000 US-Dollar über drei Jahre unterstützt das HFSP junge Forscher beim Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe. Jan Huisken hat sein Stipendium des HFSP an der University of California, San Francisco, gerade beendet und ist nun dabei, am MPI-CBG in Dresden als Forschungsgruppenleiter sein Labor aufzubauen. Mit seiner Gruppe will er die Gefäßbildung in Zebrafischen erforschen und mit Hilfe von Mikroskopie mit selektiver Ebenenausleuchtung dazu eine dynamische, dreidimensionale Karte erstellen.

Thomas Müller-Reichert leitete bis vor kurzem am MPI-CBG das EM Technology Development und ist jetzt Gruppenleiter und Leiter der Imaging-Einrichtung am Medizinisch-Theoretischen Zentrum der TU Dresden. Er erhält einen sogenannten Program Grant. Dieses Förderprogramm soll interdisziplinäre Projekte mit Forscherteams aus verschiedenen Ländern unterstützen. Thomas Müller-Reichert teilt sich die Förderung mit Daniel Needleman (School of Engineering and Applied Sciences, Harvard-Universität) und Marie Delattre (Ecole Normale Superieure, Lyon). Gemeinsam wollen sie die Zellteilungsspindel im Fadenwurm in einer Kombination aus Biophysik und Evolutionsbiologie besser verstehen.

Iva Tolic-Norrelykke erhält einen Young Investigator Grant. Mit diesem Programm sollen innovative Kooperationsprojekte aus internationalen Forschungsteams gefördert werden, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen - alle Beteiligten leiten nicht länger als fünf Jahre ihr eigenes Labor, so die Bedingung. Iva Tolic-Norelykke und ihre Kollegen Juraj Gregan (Uni Wien) und Daniela Climini (Virginia Polytechnic Institute and State University, USA) wollen die molekulare Architektur und mechanischen Eigenschaften des Kinetochors, der Ansatzstelle für die Fasern des Spindelapparates bei Kernteilungsvorgängen, durch biophysikalische Studien besser verstehen.

Das MPI-CBG gratuliert seinen Mitarbeitern zu diesem tollen Erfolg ganz herzlich!