NachrichtendetailsMax-Planck-Wissenschaftler entwickeln neue Strategie, die künftig wichtige Rolle bei der Erforschung von Krankheiten spielen wirdZellen haben zwar keinen Mund, müssen aber trotzdem Stoffe aus der Außenwelt aufnehmen. Ist dieser als Endozytose bezeichnete Vorgang gestört, können Erkrankungen wie Krebs, Morbus Huntington oder Diabetes entstehen. Auch Krankheitserreger können auf diesem Weg in die Zelle gelangen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) haben deshalb in Kooperation mit dem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) an der TU Dresden mit einer neuen Strategie untersucht, welche Gene an der Aufnahme von Stoffen in die Zelle beteiligt sind, und welche Funktion sie dabei haben. Eine Kombination aus hochauflösender Mikroskopie und quantitativer Bildanalyse ermöglichte den Forschern, die Auswirkungen einer Vielzahl von Genen auf die Endozytose zu untersuchen. Die Wissenschaftler erhoffen sich von den Ergebnissen auch wichtige Erkenntnisse darüber, wie künftig Infektionen verhindert und Erkrankungen behandelt werden könnten. (Nature, 28. Februar 2010, online vorab veröffentlicht)
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